Freiwillige Feuerwehr Freudenberg


                                                  

Löschgruppe Alchen

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Vorführung einer Fettexplosion zum 150 Jährigem der Feuerwehr Trupbach

Kurz:
Zum 150 Jährigem Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Trupbach führte die Löschgruppe Alchen, zusammen mit einigen Kameraden der Löschgruppe Lindenberg, eine Fettexplosion vor.

Homepage der Löschgruppe Alchen
(V.l.) Hauptfeuerwehrmann Rene Nöll und Unterbrandmeister Sebastian Heeger beim erhitzen des Fettes
Das Fett hat nun eine Temperatur von 650 Grad C.  Der sog. Flammpunkt wird erreicht.
Nun wird das brennende Fett versucht mit Wasser zu Löschen, was wie auf dem Bild zusehen, zu einer Fettexplosion führt.
Warum auf keinen Fall einen Fettbrand mit Wasser löschen:
Da im Privaten Bereich kaum jemand Löschmittel zu Bekämpfung eines Fettbrandes bereit stehen hat, greift der Unbedarfte zum Wasser als Löschmittel. Das ist nun das schlimmste überhaupt! Warum?Wasser ist schwerer als flüssige Fette und Öle. Das Wasser, welches in das brennende Fett gegossen wird, sinkt nach unten und gelangt in die tiefen Schichten des heißen Fettes. Es taucht förmlich in das Fett ein und wird in sekundenbruchteilen auf die Fetttemperatur von etwa 650 Grad erhitzt. Wasser verdampft schon bei 100 Grad und vergrößert sein Volumen um das tausendfache. Die Regel ist, dass 1 Liter Wasser in Bruchteilen von Sekunden etwa 1700 Liter Wasserdampf erzeugt. Da der Dampf nur nach oben entweichen kann, reißt er wie eine Fontaine das brennende Fett mit. Das herausspritzende heiße brennende Öl erreicht eine erhebliche Oberflächenvergrößerung und ist damit noch brandfördernd.