Alchen. Den Abschluss einer erlebnisreichen Woche feierten die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus Alchen und dem ungarischen Mór gemeinsam. Am „Öalcher Backes“trafen sich auch die Helfer und Unterstützer dieses Feuerwehr-Jugendaustausch, um gemeinsam die Erlebnisse zu besprechen.
Der Lyons Club hatte die Reise des ungarischen Feuerwehrnachwuchses unterstützt, so konnte eine 20-köpfige Abordnung nach Freudenberg reisen. Neben Bürgermeister Eckhard Günther für die Stadtverwaltung beteiligte sich auch der Verein der Städtepartnerschaft Freudenberg-Mór an den Kosten der Jugendfreizeit.
Die Mädchen und Jungen nahmen am Jugendfeuerwehr Zeltlager in Neunkirchen teil, so mussten sie auch gleich das Unwetterabenteuer mit Evakuierung der Zeltstadt bestehen. Zurück bei den Feuerwehrgastgebern in Alchen, freuten sich dann alle auf ihre etwas komfortablere Unterkunft in der Turnhalle mit funktionierenden Duschen und Sanitäranlagen. Im Alcher Feuerwehrgerätehaus wurde gemeinsam gekocht und der anstehende Tagesablauf besprochen. Am Dienstag konnte die Mórer Gruppe das neuen Gebäude der Siegener Feuerwehr erforschen, und die Gastfreundschaft im Siegener Polizeigebäude erfahren.
Die spannenden Geschichten aus Feuer- und Polizeiwache waren auch am letzten Siegerländer Abend noch mal Gesprächsthema. Der angaschierte Mór-Freund und Feuerwehrmann Volker Nimke und der Freudenberger Jugendfeuerwehrwart Michael Bullmann lobten die große Einsatzbereitschaft und Fertigkeit der Mórer Jugendfeuerwehr, denn sie belegten im Leistungswettstreit der 60 Feuerwehrgruppen im Neunkirchener Zeltlager, den achtbaren zweiten Platz. Für alle Feuerwehr- Gäste aus Ungarn gab es einen kleinen Feuerwehr-Stoffdrachen als Andenken an die Jugendfeuerwehrferien in Alchen.(Foto: Henning Prill)